Historie

Eines der ältesten Bürgerhäuser Fuldas steht in einer Gasse, die einst "Beym Rose Löwen" genannt wurde und uns heute als Pfandhausstraße bekannt ist.
Während einer Sanierung vor fast 50 Jahren stellte man fest, dass das Gebäude im Jahr 1528 errichtet worden war.

Am 8. Januar 1954 richtete der damalige Besitzer, Ernst Koch, erstmals eine Gaststätte für ca. 60 Personen ein, und taufte sie auf den Namen "Stadtwächter".
Nach dem Tode von Ernst Koch übernahm Alfred Will Anfang 1967 den Betrieb und siedelte von der Gaststätte „Will-Bräu“ (Friedrichstraße 18) mit „Frau Lore“ in den Stadtwächter um.

„Frau Lore“ (Elenore Heise) war als Köchin für Ihre gutbürgerliche Küche, insbesondere ihre Spezialität, den Bratkartoffeln aber auch für hervorragende Wildgerichte in der Umgebung bekannt. Sie war die „Gute Seele des Stadtwächters“ und hatte großen Anteil am Erfolg des Stadtwächters.
Alfred Will hingegen hatte besondere Eigenheiten.

So waren täglich alle Tische als reserviert gekennzeichnet, und nur, wer seinem Gusto entsprach, durfte an einem davon Platz nehmen.
Der 1. Stock wurde bereits zu Wills Zeiten für Familien-Feiern oder Geschlossene Gesellschaften genutzt. Erst der Folgepächter Stefan Schmitt integrierte das erste Stockwerk in den täglichen Betrieb.

Neben seiner Stammkundschaft sprach Schmitt vor allem das Publikum der jüngeren Generation an. So wurde der "Stadtwächter" 1983 als Studentenkneipe bekannt.

Von 1993 bis 2000 betrieb Uwe Tischler den Stadtwächter. Auch er setzte vor Allem auf junges und jung gebliebenes Publikum. In dieser Zeit betrieb Uwe Tischler auch die Kneipe „Altstadt“ in der Kanalstraße 53.

Diese Tradition, jedem, ob jung oder alt, das Gefühl der Gastfreundlichkeit zu vermitteln, wird nun bereits seit Juni 2000 unter Regie von "Enzo" (Roger Veneri) erfolgreich forgesetzt.
Neben seiner Leidenschaft für die Apfelwein-Kelterei, selbstgemachter Apfelwein ganzjährig im Angebot, züchtet und entwickelt er seit 2008 auch Weintraubenkulturen (Muskat-Rebe) über dem vorgelagerten Biergarten. Seit 2017 ist daraus nun auch tatsächlich ein eigener Wein entstanden.

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